Pfadfinder
Stehst du auf Spiele, Spaß, Kreativität und Action, aber auch echten Tiefgang?
Dann bist du genau richtig bei der Baptistischen Pfadfinderschaft in Rheinbach, dem Stamm Elia. Von lustigen und aufregenden Spielen, Pfaditechnik (Knoten, Werken etc.), guter Gemeinschaft bis zu gemütlichen Singerunde beim Lagerfeuer ist bei uns alles zu finden.
Was sind eigentlich Pfadfinder?
Pfadfinder sein ist mehr als eine Freizeitveranstaltung – Pfadfinder sein heißt Lernen. Die Ansätze sind dabei unkonventionell. So lernen die kleinen Wölflinge ausschließlich spielerisch. So müssen zum Beispiel im Rahmen eines Stadtspiels verschiedene Aufgaben gelöst werden. Spaß und Spiel stehen immer im Vordergrund. Trotzdem wird gleichzeitig eine Menge über die eigene Heimat gelernt, aber auch der Umgang mit fremden Menschen, bei denen man Informationen zur Lösung der Aufgaben erfragen muss. Mit der Aufnahme in die jeweils nächsthöhere Altersstufe verschiebt sich der Schwerpunkt immer mehr vom Spiel- zum Verantwortungscharakter. Christliche Werte prägen das Miteinander in der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS). Dabei ist nicht Konfessionszugehörigkeit wichtig, sondern vielmehr lebensnahes, echtes Christsein, das damit auch Spaß macht.
Omas über die Straße bringen?
Fast jeder hat eine Vorstellung davon, was Pfadfinder so alles machen. Das reicht von Lagerfeuerromantik bis „Omas über die Straße bringen“…alles nicht ganz falsch. Aber bei den Pfadfindern kann man noch viel mehr erleben: Spiel, Sport, Handwerk, Musik, Fahrten, Lager und jede Menge Spaß.
„Learning by doing“, also "Lernen durch praktisches Tun" heißt ein wichtiger Grundsatz pfadfinderischer Arbeit. Im Gegensatz zum hauptsächlich theoretischen Lernen in unserem Schulsystem sind Pfadfinder in der glücklichen Lage, Freiraum und Zeit zum Ausprobieren zu haben.
So essen die Pfadis nicht einfach nur; sie lernen selber zu kochen – und zwar möglichst lecker. Pfadfinder sollten auch bewusst unterschiedliche Ansätze ausprobieren dürfen, um so einprägsame Erlebnisse zu haben.
Das Kleingruppensystem
Sippen – also kleine Gruppen Gleichaltriger – erleichtern es, Freundschaften zu schließen, Vertrauen zu fassen und tragfähige Beziehungen zu bauen. Der Einzelne entdeckt seine Stärken, entwickelt sie und fördert damit das ganze Team – persönliche Schwächen können in der Gemeinschaft aufgefangen werden. Pfadfindergruppen werden geprägt von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die nicht als übermächtige Führer zum Mitlaufen oder zur Konsumhaltung verleiten. Sie sind Vorbilder auf gleicher Augenhöhe; es macht Spaß, sich mit ihnen zu messen, ihrem Vorbild nachzueifern – oder sie gar zu überholen.
Weitere Informationen auf der Website der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS): www.bps-pfadfinder.de
Wann und Wo?
Die Wölflinge (im Alter von 6-10) treffen sich jeden Freitag um 16:30 Uhr im Gemeindehaus in der Von-Wrangell-Straße. Die Wölflingsstunde dauert bis 18:30 Uhr.
Die Jungpfadfinderstunde (im Alter von 10 bis 13) trifft sich parallel zu den Wölflingen auch im Gemeindehaus.
Die Pfadfinder (im Alter von 13 bis 16) treffen sich mittwochs um 17:30 Uhr.
Eine neu entstandene Rovergruppe für 16- bis 21-Jährige findet mittwochs von 17 - 20 Uhr statt.

